Windows ist und bleibt eine IT-Wüste

Nicht nur, dass Microsoft es immer noch nicht auf die Reihe bekommt, ein zeitgemäßes Sicherheitskonzept auf die Beine zu stellen. Es gibt Viren, Software kann im Userkontext ganze Dateisysteme verschlüsseln (Verschlüsselungstrojaner), es gibt kein konsequentes Code-Signing von Anwendungssoftware , (doch, gibt es z.B. unter .net) – die Liste ist unendlich.

Nein, sogar der ganze Rest ist zum großen Teil wirklich nur zum Davonlaufen. Der Druckserver von Windows 10 ist der gleiche Kram wie bei Windows 2000. Das Dateisystem ist uralt. Man muss dauernd irgendetwas updaten und quasi stündlich den Virenscanner aktivieren. Kauft man einen Windows PC, ist man als Admin zunächst einmal Stunden damit beschäftigt, den ganzen Rotz zu entfernen, den einem das freundliche Computerbastelhaus (z.B Lenovo, das Vergnügen hatte ich kürzlich) vorinstalliert hat. Das hält doch keiner aus.

Ich überlege ernsthaft, ob ich künftig im Betrieb einen Rechner nach dem anderen auf Linux umstelle. Die 2 oder 3 Programme, die wir unter Windows fahren müssen, laufen dann eben in einer virtuellen Maschine unter Windows 10 und alle 3 Monate bekommen die virtuellen Büchsen für ein Wochenende Internetzugang und dürfen eine Updateorgie zelebrieren.

UNIX ist immer noch das gute alte Arbeitspferd, das es schon immer war. Es funktioniert, es ist immer noch modern. Und es tut, was es soll. Es gibt nämlich tatsächlich Leute, die brauchen Computer zum Arbeiten – und nicht als Selbstzweck.

Euch eine menschliche Zeit mit moderner Software.

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