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the gang

Gestern waren wir zum fotoshooting mit den hunden.

the_gang

… the gang

Ich stand auf einem abflußrohr unterhalb des weges, bewaffnet mit kamera, weitwinkelobjektiv und blitz. Die hunde rennen quasi über einen bach und ich stand drin im bach 🙂 um auf augenhöhe der hunde zu sein. War eine ganz schön schlammige sache. Auch wenn das ergebnis technisch nicht perfekt ist, gefällt es mir trotzdem.

Euch eine menschliche zeit.

weitwinkel – neue einblicke

Hofstadter geht in "ich bin eine seltsame schleife" u.a. auf das thema "analogien" ein. Und wenn man mal so richtig drüber nachdenkt …mit der fotografie ist es wie mit dem denken.

So ein typisches "telefoto", was tut das?

[Markus´ Ajo, fotografiert mit 450mm brennweite]

Es stellt das subjekt des fotos frei vom hinter- und vordergrund – der blick wird auf das (vermeintlich?) wesentliche gerichtet.

Analog denken wir oft. Und in der folge tun wir das, was vordergründig wichtig ist, verlieren aber "das große ganze" aus dem fokus. Es versinkt in unschärfe.

Ganz anders verhält es sich am anderen ende der brennweitenskala. Denn da kann man es tatsächlich hinbekommen, dass zwar alles schön fokussiert ist – aber trotzdem behält das bild ( … das denken ) eine aussage, ein subjekt.

[Ulrikes Jesh, fotografiert mit 12mm brennweite]

Sicher, zuweilen ist es schon wichtig, so richtig teleobjektivmäßig seinen fokus auf einen bestimmten punkt zu richten und alles andere auszublenden. Nur, wenn auf dauer das ganze drumrum des denkens in unschärfe versinkt, dann nehmen uns ratzfatz ideologien und dogmen gefangen. Drum tut es dem denken (und übrigens auch dem fotografischen blick) sicher gut, ein wenig weitwinkelig zu sein, ohne beliebig und aussagelos zu werden.

Beim training von hunden, meine ich jedenfalls, tut man gut daran ziemlich weitwinkelig zu sein. Aber dazu vielleicht ein andermal mehr.

In jedem fall ist es zuweilen schön, wenn man szenen (oder gedanken) eingebettet sieht in einen größeren kontext.

[Neala,die schafe und ich beim training, fotografiert mit 24mm brennweite von der besten frau und mutter der welt, während sie im dreck lag um eine coole perspektive zu haben]

Sollte diese analogie oder gar der ganze blogbeitrag jemandem reichlich dämlich vorkommen, macht nix. Ich habe heute meinen weitwinkeltag 🙂 Will doch mal gucken, was man mit einem 12-24 weitwinkelzoom so anstellen kann.

Zudem rate ich dringend zur lektüre von Hofstadters o.g. buch 🙂 – es ist wirklich gut. Übrigens: Hofstadter mag hunde.

Euch eine menschliche, weitwinkelige zeit.