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die gummibären-muse

Viel los in diesen Tagen. Präsidenten kommen und gehen. Seit sie den Kachelmann eingesperrt haben, kann man das Wetter sowieso vergessen. Und ein eher mäßig begabtes Fräuleinwunder trällert die europäische Konkurrenz gnadenlos an die Wand.

Die armen Engländer haben sicher von dem Lena´schen Slang einen irreparablen neuronalen Schock im auditiven Kortex bekommen.

In unserer kleinen Welt, abseits der großen Geschehnisse, die die Welt in Atem halten, passiert nichts aufregendes. Gelegentlich küsst mich die Muse. Zuletzt in Gestalt einer Bande Gummibärchen…

Aussenstehend 1

Aussenstehend 2

What the fuck is that?

Neala und ich haben uns auf Gut Schiff an den Moorschnucken versucht. Immerhin haben wir an beiden Tagen die Biester in den Pferch bekommen. Vor allem am zweiten Tag taten wir das nicht wirklich elegant und letztlich landeten wir platzierungsmäßig irgendwo im Mittelfeld.

Die beste Ehefrau und Mutter erträgt tapfer mein Gitarrenspiel. Zum Glück gibts Kopfhörerverstärker. Ich habe einen von VOX, der klingt wie ein AC30 Röhrenverstärker.

Enorm praktisch. Schont die Nerven der Familie und man kann sich zu jeder Tages- und Nachtzeit das volle Brett auf die Ohren geben. Im Moment versuche ich mich an „The racing rats“ von Editors. Das Solo ist schon ganz schön frickelig und die Akkordwechsel treiben mich in den Wahnsinn.

So weit erstmal.

Euch eine menschliche, laute Zeit.

neues vom strassenrand

tststs …

also ehrlich, dass muss ja nicht sein

umleitung

Ist grad´ viel los, drum komme ich nicht zum bloggen. Vorab so viel …

meine Fender Stratocaster (endlich wieder Musik machen)

Neala und ich waren fleißig trainieren, u.a. bei einem schönen Vorbereitungstag für die Koppelgebrauchshundeprüfung bei Bianca und Andreas. Vielen Dank für den lehrreichen und schönen Tag bei Euch. Den Schafen geht es nach dem langen Winter auf ihrer Sommerweide ganz prima. Wir haben viel Platz zum grasen, hüten … Netze stellen am Steilhang ersetzt den Sport an den Umkoppeltagen 🙂 .

Euch eine menschliche Zeit.


Bones

Ein starker Text … „Bones“ von den Editors :

How can you always be late for your arrival?
You know I’d forgive you every single time

Retreat, retreat
I’ve fallen at the low tide
Oh retreat, retreat
And meet me by the quayside

In the end all you can hope for
Is the love you felt to equal the pain you’ve gone through

Are your eyes showing off for mine
Your face in my hands is everything good I need

The system’s put in place, put there to protect us
For you I’d throw a lifeline every time

Oh Retreat, retreat
I’ve fallen at the low tide
Now retreat, retreat
And meet me by the quayside

In the end all you can hope for
Is the love you felt to equal the pain you’ve gone through

Are your eyes showing off for mine
Your face in my hands is everything good I need

Bones, starved of flesh
Surround your aching heart
Full of love

Oh bones, starved of flesh
Surround your aching heart
Full of love

Bones, starved of flesh
Surround your aching heart

Bones

Oh bones

I watch as your eyes show off for mine
I watch as your eyes show off
I watch as your eyes show off for mine
I watch as your eyes show off

[„Bones“, vom Album „An end has a start“ von Editors]

Gibt´s hier zu kaufen:

Klick mich, um zu iTunes zu gelangen!

„… is the love you felt to equal the pain you´ve gone through.“

Auf so was Geniales muss man erstmal kommen!

Euch eine menschliche Zeit.

for shure

Ich liebe meine …

Erstaunlich, was soundmäßig aus einem iPod heraus kommt. Ich höre gerade Pantha du Prince – Black Noise, und hätte nicht gedacht, wieviel Klang man bei Shure (und Apple 🙂 ) für sein Geld bekommt.

Euch eine menschliche Zeit.

Noch mehr Gasflaschen, Kausalität und editorische Klangwelten

Sorry für die längere Funkpause. Mir wollte weder etwas gescheites einfallen (tat es das je?), noch küsste mich die fotografische Muse gar übermäßig. Letzteres ändert sich gerade, ersteres wird sich noch zeigen.

Letzten Donnerstag war ich mal wieder im Baumarkt: Gasflaschen tauschen. Um dem Unterschriftenirrsinn zu entgehen, vor allem aber um zu vermeiden, dass ich mich während des Tauschvorgangs halb tot lache und die glauben, ich sei irgendwo weggelaufen, suchte ich diesmal ein anderes dübelverscherbelndes Etablissement auf, um den Tausch zweier Flaschen zu vollziehen.

So stand ich zum wiederholten Male vor einer Informantin, diesmal in anderer Uniform (weil andere Sorte Baumarkt), stellte meine zwei leeren Gasflaschen auf den Wagen, sie legte mir wieder ein magisches Dokument vor (mittlerweile grinste ich schon wie ein Honigkuchenpferd) und …

„Hier unterschreiben und Ihre vollständige Anschrift, bitte!“, bellte sie mir über den Tresen entgegen. Das konnte nicht wahr sein. Prustend fragte ich, was sie denn mit meiner Adresse so anfangen wolle (sie war nett, aber nicht so nett, dass ich ihr einfach meine Anschrift gegen wollte). „Nichts!“, entgegnete sie. „Ah, nichts? Und warum genau soll ich die dann da hinschreiben?“, fragte ich. Sie sprach davon, man müsse ab 50,- EUR Gutschriftwert seine Adresse angeben. Ausserdem „habe sie Schweigepflicht!“, ich solle mir keine Sorgen machen. Im Baumarkt stellen sie neuerdings als Informantinnen Ärztinnen, Anwältinnen oder Pfarrerinnen ein, weil sonst keiner Gasflaschen tauschen kann wegen der Schweigepflicht.

So viel Quatsch ertrug ich nicht mehr länger, schrieb etwas von Rolf Mustermann aus der Domstrasse auf den Wisch und holte 2 Minuten später meine vollen Gasflaschen. Wie irre ist das denn? Schweigepflicht! – im Baumarkt!

Das mit dem Irrsinn hat sowieso Methode. Gut fand ich die Idee, die Typen vom CERN könnten mit ihrem LHC tatsächlich den Planeten aus dem Universum fegen. Das nenn´ ich mal Dummheit im Grenzbereich. An der Stelle machen wir mal einen kleinen Ausflug in die wunderbare Welt der Naturwissenschaft: Dinge (gleich welche, also alle Sachen) haben Gründe. Nichts passiert einfach so, sondern alles hat eine Ursache. Bezüglich der Ursache gilt mit hinreichender Sicherheit übrigens, dass sie ungleich einer Gottheit ist 🙂 . Das Zeug, dass um uns rum passiert, hat letztlich mit Energie und ihren Folgen zu tun. Eine kurze Zusammenfassung findet sich im Wikipedia-Artikel zur Thermodynamik. In so einer bescheidenen Maschine wie dem LHC ein schwarzes Loch zu erzeugen, hinter dessen Ereignishorizont der ganze Planet mir nichts, dir nichts verschwinden kann, ist ein aussichtsloses Unterfangen. Wer es genau wissen will, dem sei diese Lektüre empfohlen … Review of the Safety of LHC Collisions.

Kurzum: Dem zweiten Hauptsatz haben wir es zu verdanken, dass wir irgendwann 6 feet under landen. Macht´s gut und danke für den Fisch. Und irgendwie erklärt das Thermodynamikzeug auch, warum man mit dem LHC nicht einfach vogonenmäßig die Erde wegpusten kann.

Es gibt natürlich auch schönes zu berichten. Ich habe eine neue Lieblingsband, am Schreibtisch tönt endlich ein gescheiter Verstärker mitsamt meinen guten, alten, nunmehr in weiß hochglanz lackierten JBL Ti600 – Boxen (da macht das bloggen und arbeiten gleich wieder mehr Spaß), die Renovation des Wohnzimmers ist erfolgreich abgeschlossen, das iPad ist da!

Halt, meine Lieblingsband hätte ich ja fast vergessen. Es sind die EDITORS aus Birmingham. Insgesamt finde ich, dass das Debutalbum „The back room“ aus dem Jahr 2005 ihr stärkstes ist. Gibts hier zu kaufen: iTunes. Ich gehe am 22. April zum Konzert in Rottweil. Schreibt mir doch, wenn ihr mitkommen möchtet.

Ausserdem habe ich endlich wieder Zeit zum knipsen. Es gibt ein neues Projekt „Strassenrand“. Hier erste Bilder …

racer

blickpunkt

vergangen(heit)

insolvent

nutzlos

ladegebühr

Euch eine menschliche Zeit.

dogscafe_musiktip

Im Rolling Stone las ich eine sehr positive Kritik zum neuen Album von Pantha du Prince.

[click auf´s Bild, um zum iTunes-Store zu gelangen]

Ich bin schwer begeistert von dem Album. Grandiose Soundbasteleien, eine ganz besondere Leichtigkeit, coole Rythmen. Eine wunderbare Platte. Ich weiß nicht mal so genau, wie man die Musik von Pantha du Prince einordnen soll. Techno, Trance, Ambient ? Das greift alles zu kurz. Hendrik Weber hat eine sehr besondere Art, elektronische Musik zu machen.

Zurücklehnen, auf einer guten Anlage hören, Freude haben.

Euch eine menschliche Zeit.

The Resistance – Widerstand

Mir ist ein im September 2009 erschienenes Album der britischen Band Muse unter die Ohren gekommen. Die Musik auf „The Resistance“ ist vom allerfeinsten.

Die Musik geht extrem gut ins Ohr. Zuweilen hört man deutliche Anleihen bei Queen, einer Band, die mich bei aller Genialität trotzdem nie so recht begeistern konnte. Muse interpretieren diesen Musikstil sehr modern und eingängig. Für Einsteiger empfehle ich den poppigen Ohrwum „Undisclosed Desire“. Die iTunes LP bietet einige hübsche Features und die Platte ist ihr Geld wirklich wert.

Eine Bereicherung für jede Musiksammlung.

Euch eine menschliche Zeit.

flix records

Vielleicht erinnert Ihr Euch an meinen Beitrag über „The Static Age“ ? [wenn nicht, hier clicken] . Gestern erfuhr ich, dass man die EP i/o bei Flix Records kaufen kann. Wer sie also haben und ein kleines Plattenlabel damit unterstützen möchte, kann das hier tun …

Flix-Records

Mir gefällt die Platte von „The Static Age“ bei jedem hören ein bisschen mehr!

Euch eine menschliche Zeit mit lauter Musik.

the static age

Heute gibt es hier bei dogscafe.de mal wieder etwas für den auditiven Kortex zu tun.

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Im Normcast hat Norman Osthuis kürzlich ein Lied von „The static age“ vorgestellt. Interessante Musik … hört mal rein in die EP i/o :

topper

Die Platte gibts bei iTunes. Man kann sie aber auch auf der Homepage der Band kostenlos herunterladen. Wer will, kann via PayPal spenden. Habe ich gemacht.

[UPDATE: 25.12.09: Die Platte gibt es auch hier zu kaufen … Flix Records]

Sowas dummes. Am 09.09.09 haben „The static age“ in Balingen gespielt. Nur leider kannte ich zu dem Zeitpunkt weder die Band, noch wußte ich von dem Konzert. Hmpf!

Euch eine menschliche Zeit mit einem allseits aktiven Kortex.

last.fm

Unser Internet-Radio beinhaltete ein last.fm – Probeabo. Last.fm ist ein Service, der es ermöglicht, auf der Basis seines eigenen Musikgeschmacks einen individuellen Internet-Radiosender zu bauen. Dort läuft den lieben langen Tag ausschließlich Musik, die einem gefällt. Ohne Gelaber, Gewerbe, Generve. Wie geil ist sowas?

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Schaut es Euch mal in Ruhe an. Der Dienst funktioniert erstaunlich gut und die Sache macht wirklich Spaß. Last.fm bietet Tools, um die eigene iTunes-Sammlung mit einzubinden (auch für Mac OS X natürlich), ist sehr einfach zu benutzen und nicht wirklich teuer – 3,-EUR/Monat für den vollen Service.

Für Musikliebhaber ein echt heißer Tip.

Apropos neue Musik. Der letzte Plattentip ist ja schon eine Weile her.

Die beste Frau von allen stolperte letzthin über eine Band namens Fever Ray. Fever Ray spielen sehr innovative elektronische Musik. Einiges geht richtig ins Ohr, anderes ist erstmal gewöhnungsbedürftig. Auf jeden Fall ist es hochinteressante, moderne Musik.

cover

Die Platte gibt´s bei iTunes.

Euch eine menschliche Zeit und viel Spaß mit interessanten Platten …

helferlein

… und hilfreichen digitalen Helferleins.