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hometown

Letztens in meiner Heimatstadt.

[click auf’s bild um zu starten, fullscreen-knopf unten rechts drücken, ton nicht vergessen 🙂 ]

Ich weiss nicht, da sah es auch schon besser aus. Zumindest anders. Ach, was weiss ich. Es war einfach eine schöne Sache, an einem frühen Sonntagmorgen durch die unbelebten Strassen „meiner“ Stadt zu schlendern. Bob Dylans „Blood on the tracks“ auf den Ohren, die Kamera in der Hand. Städte sind seltsame Orte, wenn die Menschen noch schlafen. Man sieht überall Spuren, aber die Bewohner sind verborgen hinter Fensterläden, Wänden und Türen.

Gerade merke ich, dass ich älter geworden bin. Ich mache Bilder an Orten von gestern, höre Dylan, spiele Gitarre, züchte Schafe. „Die Straße gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie begann,…“. So lauten die ersten Zeilen eines Gedichts von Bilbo in „Der Herr der Ringe“. Da ist viel wahres dran. Man muss wirklich aufpassen, wohin sie einen führt, die Straße des Lebens. Gut wär‘, ich würde nicht nur älter, sondern auch weiser.

Euch eine menschliche Zeit.

neues vom strassenrand

tststs …

also ehrlich, dass muss ja nicht sein

umleitung

Ist grad´ viel los, drum komme ich nicht zum bloggen. Vorab so viel …

meine Fender Stratocaster (endlich wieder Musik machen)

Neala und ich waren fleißig trainieren, u.a. bei einem schönen Vorbereitungstag für die Koppelgebrauchshundeprüfung bei Bianca und Andreas. Vielen Dank für den lehrreichen und schönen Tag bei Euch. Den Schafen geht es nach dem langen Winter auf ihrer Sommerweide ganz prima. Wir haben viel Platz zum grasen, hüten … Netze stellen am Steilhang ersetzt den Sport an den Umkoppeltagen 🙂 .

Euch eine menschliche Zeit.


Noch mehr Gasflaschen, Kausalität und editorische Klangwelten

Sorry für die längere Funkpause. Mir wollte weder etwas gescheites einfallen (tat es das je?), noch küsste mich die fotografische Muse gar übermäßig. Letzteres ändert sich gerade, ersteres wird sich noch zeigen.

Letzten Donnerstag war ich mal wieder im Baumarkt: Gasflaschen tauschen. Um dem Unterschriftenirrsinn zu entgehen, vor allem aber um zu vermeiden, dass ich mich während des Tauschvorgangs halb tot lache und die glauben, ich sei irgendwo weggelaufen, suchte ich diesmal ein anderes dübelverscherbelndes Etablissement auf, um den Tausch zweier Flaschen zu vollziehen.

So stand ich zum wiederholten Male vor einer Informantin, diesmal in anderer Uniform (weil andere Sorte Baumarkt), stellte meine zwei leeren Gasflaschen auf den Wagen, sie legte mir wieder ein magisches Dokument vor (mittlerweile grinste ich schon wie ein Honigkuchenpferd) und …

„Hier unterschreiben und Ihre vollständige Anschrift, bitte!“, bellte sie mir über den Tresen entgegen. Das konnte nicht wahr sein. Prustend fragte ich, was sie denn mit meiner Adresse so anfangen wolle (sie war nett, aber nicht so nett, dass ich ihr einfach meine Anschrift gegen wollte). „Nichts!“, entgegnete sie. „Ah, nichts? Und warum genau soll ich die dann da hinschreiben?“, fragte ich. Sie sprach davon, man müsse ab 50,- EUR Gutschriftwert seine Adresse angeben. Ausserdem „habe sie Schweigepflicht!“, ich solle mir keine Sorgen machen. Im Baumarkt stellen sie neuerdings als Informantinnen Ärztinnen, Anwältinnen oder Pfarrerinnen ein, weil sonst keiner Gasflaschen tauschen kann wegen der Schweigepflicht.

So viel Quatsch ertrug ich nicht mehr länger, schrieb etwas von Rolf Mustermann aus der Domstrasse auf den Wisch und holte 2 Minuten später meine vollen Gasflaschen. Wie irre ist das denn? Schweigepflicht! – im Baumarkt!

Das mit dem Irrsinn hat sowieso Methode. Gut fand ich die Idee, die Typen vom CERN könnten mit ihrem LHC tatsächlich den Planeten aus dem Universum fegen. Das nenn´ ich mal Dummheit im Grenzbereich. An der Stelle machen wir mal einen kleinen Ausflug in die wunderbare Welt der Naturwissenschaft: Dinge (gleich welche, also alle Sachen) haben Gründe. Nichts passiert einfach so, sondern alles hat eine Ursache. Bezüglich der Ursache gilt mit hinreichender Sicherheit übrigens, dass sie ungleich einer Gottheit ist 🙂 . Das Zeug, dass um uns rum passiert, hat letztlich mit Energie und ihren Folgen zu tun. Eine kurze Zusammenfassung findet sich im Wikipedia-Artikel zur Thermodynamik. In so einer bescheidenen Maschine wie dem LHC ein schwarzes Loch zu erzeugen, hinter dessen Ereignishorizont der ganze Planet mir nichts, dir nichts verschwinden kann, ist ein aussichtsloses Unterfangen. Wer es genau wissen will, dem sei diese Lektüre empfohlen … Review of the Safety of LHC Collisions.

Kurzum: Dem zweiten Hauptsatz haben wir es zu verdanken, dass wir irgendwann 6 feet under landen. Macht´s gut und danke für den Fisch. Und irgendwie erklärt das Thermodynamikzeug auch, warum man mit dem LHC nicht einfach vogonenmäßig die Erde wegpusten kann.

Es gibt natürlich auch schönes zu berichten. Ich habe eine neue Lieblingsband, am Schreibtisch tönt endlich ein gescheiter Verstärker mitsamt meinen guten, alten, nunmehr in weiß hochglanz lackierten JBL Ti600 – Boxen (da macht das bloggen und arbeiten gleich wieder mehr Spaß), die Renovation des Wohnzimmers ist erfolgreich abgeschlossen, das iPad ist da!

Halt, meine Lieblingsband hätte ich ja fast vergessen. Es sind die EDITORS aus Birmingham. Insgesamt finde ich, dass das Debutalbum „The back room“ aus dem Jahr 2005 ihr stärkstes ist. Gibts hier zu kaufen: iTunes. Ich gehe am 22. April zum Konzert in Rottweil. Schreibt mir doch, wenn ihr mitkommen möchtet.

Ausserdem habe ich endlich wieder Zeit zum knipsen. Es gibt ein neues Projekt „Strassenrand“. Hier erste Bilder …

racer

blickpunkt

vergangen(heit)

insolvent

nutzlos

ladegebühr

Euch eine menschliche Zeit.

fernweh

Gestern abend war ich mit der besten Tochter von allen bei einem wunderbaren Vortrag von Peter Gebhard. Er hat über eine 18-monatige Reportagereise auf der Panamericana

[Bild: wikipedia.de]

von Alaska bis Feurland berichtet. Analoge, in klassischer Überblendtechnik präsentierte Bilder, spannende Geschichten, schräge Figuren  – all dies in hoher fotografischer und journalistischer Qualität.

Peter Gebhard fotografierte dieses Projekt mit dem Leica M – System, ich fand seine Reportagefotos und die Portraits umwerfend. Was mal wieder beweist, dass es nicht viel Technik und das hippeste Objektiv braucht, sondern dass man mit 3 Festbrennweiten im Grunde seinen Lebensunterhalt bestreiten kann. Wenn man so gut ist wie ein Peter Gebhard! Chapeau vor einem großartigen Fotografen und Weltenbummler. Mittlerweile fotografiert auch Peter Gebhard digital (immer noch mit einer Leica M) und ich freue mich schon auf die „digitale Show“ über Island in 3 Wochen.

Ich habe Fernweh!

Euch eine menschliche Zeit.

shin

Ich habe keine Ahnung, was „Shin“ heißen soll, aber das Foto ist trotzdem interessant …

Treppenhaus in einem Reutlinger Parkhaus

Euch eine menschliche Zeit.

[update: Shin ist englisch und heißt „Schienbein“ ? Naja, ist auch egal.]

little lumbermen

Wie ich so durch den Wald spaziere, denke ich, ich guck nicht richtig! Die beiden wurschteln auch überall herum:

Ihre neue Maschine

Kette kaputt?

Ausseneinsatz der little craftsmen

Hydraulikreparatur

Abschmierarbeiten

Echt der Hammer, die Zwei!

Euch eine menschliche Zeit.