hometown

Letztens in meiner Heimatstadt.

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Ich weiss nicht, da sah es auch schon besser aus. Zumindest anders. Ach, was weiss ich. Es war einfach eine schöne Sache, an einem frühen Sonntagmorgen durch die unbelebten Strassen „meiner“ Stadt zu schlendern. Bob Dylans „Blood on the tracks“ auf den Ohren, die Kamera in der Hand. Städte sind seltsame Orte, wenn die Menschen noch schlafen. Man sieht überall Spuren, aber die Bewohner sind verborgen hinter Fensterläden, Wänden und Türen.

Gerade merke ich, dass ich älter geworden bin. Ich mache Bilder an Orten von gestern, höre Dylan, spiele Gitarre, züchte Schafe. „Die Straße gleitet fort und fort, weg von der Tür, wo sie begann,…“. So lauten die ersten Zeilen eines Gedichts von Bilbo in „Der Herr der Ringe“. Da ist viel wahres dran. Man muss wirklich aufpassen, wohin sie einen führt, die Straße des Lebens. Gut wär‘, ich würde nicht nur älter, sondern auch weiser.

Euch eine menschliche Zeit.

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