darwin : short story

Da erscheint ein neues literaturmagazin der zeit und was ist auf seite 1 der ersten ausgabe zu lesen?

Eine kurzgeschichte über einen hund namens Darwin. Die ist so nett, dass ich sie euch nicht vorenthalten will.

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Unser tierarzt – bestimmt auch ein finsterer darwinist – findet Darwin als hundenamen übrigens ziemlich cool. Vielleicht habe ich ja einen trend begründet. Künftig drückt man mit der wahl des hundenamens seine lebenseinstellung aus. Mein nächster hund hieße dann "Karl Popper",  "Russel" oder "Dawkins". Klingt aber irgendwie bescheuert und verstehen würde den witz sowieso niemand. Vielleicht nennen wir sie doch einfach Jill.

Tatsächlich plant die firma genesis-land ag einen bibel-event-park, um uns die welt mit einer art religious-entertainment zu erklären. Puh, da macht man als Darwinist was mit. Ingo Schulze hat recht wenn er sagt: "Scheiße! Wo leben wir denn?" . Warum nur versuchen manche leute ständig unseren kindern zu erklären, der grund ihrer existenz sei irgendeine metaphysische wesenheit. Ist doch nicht so schwer zu akzeptieren, dass wir einfach nur da sind. So ganz ohne plan eben – aber auch nichtzufällig (was, nebenbei bemerkt, auch die wenigsten verstehen: evolution hat nichts mit zufall zu tun).

Scheiße, mann! Was ein glück, dass meine kinder nicht in die hölle kommen. Eins weiß ich: wenn die diesen park eröffnen und da hunde rein dürfen, dann gehe ich mit Darwin hin! Hoffentlich hebt er nicht sein bein an der arche. Sonst kommen wir beide womöglich in die hölle.

Euch eine menschliche zeit.

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